Was macht eine Faghag, nachdem sie bei wunderschönstem Herbstsonnenschein einen Spaziergang gemacht hat und jetzt einen freuen Abend vor sich hat? Nun, vielleicht möchte sie ihn ja auf dem Sofa bei einem guten Film verbringen. Bestens dazu geeignet ist zum Beispiel „Were the world mine“.
In diesem wunderbar exzentrischen Musical-Film geht es um Timothy, der dem langweiligen Schulalltag gerne mal durch Tagräume entflieht, die sich auch durchaus immer mal wieder um de Rugby Spieler Jonathan drehen.
Von seiner Lehrerin, die ich übrigens sehr seltsam und auch etwas gruselig, aber auch sehr cool finde, als „Puck“ in Shakespeare’s „A Midsummer Night’s Dream“ gecastet, erhält er die Möglichkeit, diese Träume wahr werden zu lassen, als er im Text das Rezept für einen Liebestrank findet und natürlich nicht widerstehen kann, diesen auszuprobieren. Damit, dass er tatsächlich wirkt, hätte er wohl allerdings nicht gerechnet, denn aus Versehen besprenkelt er seinen besten Freund Max mit dem Trank, der ihm daraufhin sofort seine ewige Liebe erklärt.
Timothy will jedoch natürlich lieber Jonathan und beträufelt auch diesen mit dem Trank, was zu negativen Kommentaren der Mitschüler führt, sodass Timothy schließlich alle verzaubert und dann loszieht, um der ganzen Stadt zu zeigen, wie er sich fühlt. Am nächsten Morgen ist etwa die Hälfte der Stadt homosexuell und Timothy steht vor der Entscheidung, den Zauber zu beenden und dadurch wahrscheinlich Jonathan zu verlieren, oder alles in Chaos versinken zu lassen.
Und was soll man sagen: „The course of true love never did run smooth“!
„Were the world mine“ ist ein sehr schöner, allerdings auch etwas seltsamer Film. Wenn man „A Midsummer Night’s Dream“ und Musicals mag, wird man auch diesen Film mögen, man sollte allerdings in der Stimmung sein, sich darauf einzulassen.
Werft doch am besten einfach selbst kurz einen Blick darauf:
Oh, und ganz nebenbei: Es lohnt sich eigentlich schon allein wegen des Soundtracks




