Es ist wieder Freitag und damit Zeit für ein bisschen „Couchgeflüster“. Nach den Filmen in den letzten Wochen möchte ich euch heute wieder ein Buch vorstellen. Also nehmt euch eine Decke, legt euch in den Garten (oder wahlweise auch auf den Balkon) und genießt das schöne Wetter. Denn auch wenn „Romeo und Julian“ von Thomas Ays vielleicht nicht die tiefgründigste Geschichte ist, ist sie doch genau das Richtige für ein freies Wochenende.
Julian, der Hauptcharakter, ist jedenfalls absolut sympathisch und man kann sich recht leicht mit ihm identifizieren.
Es beginnt mit Julians erstem Unitag – alles ist neu und verwirrend, aber zum größten Teil ist er ziemlich froh darüber, weg von zu Hause zu sein und neue Erfahrungen machen zu können.
Dass diese erstmal nicht ganz so positiv ausfallen, ist allerdings nur zum Teil seine Schuld.
Vor dem Gebäude trifft Julian als erstes auf Epharista, die ziemlich aufdringlich ist, aber eigentlich nur helfen will.
In der Cafeteria schafft er es dann, seine Spaghetti mit Soße über den bestaussehendsten Kerl der ganzen Uni zu schütten und als sein Mitbewohner dann auch noch einfach nur ätzend ist, will er sein Bett eigentlich gar nicht mehr verlassen.
Zum Glück trifft er dann aber Sarah, die ihn überredet, doch zur Vorlesung zu gehen, wo es um Shakespeare geht und gleich mal die Theatergruppe auftritt, um Szenen aus „Romeo und Julia“ vorzuführen. Und wie könnte es anders sein, ist der Typ aus der Cafeteria natürlich Romeo.
Julian lernt ihn dann auch besser kennen, denn Felix – wie er eigentlich heißt – ist nett, witzig, gutaussehend und Sarahs Freund! Trotzdem stimmt Julian zu, mit ihm seinen Text zu lernen und dabei kommen sich die beiden dann auch langsam näher und Julian beginnt, sich zu fragen, ob Felix Sarah wirklich so sehr liebt, wie er sagt.
Und dann ist da auch noch die Professorin, die ihn irgendwie auf dem Kieker zu haben scheint, Julians Mutter, die überraschend zu Besuch kommt, und Epharista, die immer noch nur helfen will.
Das Buch ist aus Julians Sicht geschrieben und dadurch lernt man ihn wirklich gut kennen. Sich zusammen mit ihm durch seine neueste Misere zu kämpfen, ist wirklich amüsant, denn trotz allem verliert er nie seinen Witz.
Fazit: Ein Buch wie ein Erdbeertörtchen – schön für Zwischendurch, aber nicht weltbewegend.




ich liiiiebe Erdbeertörtchen…
)
Vielen Dank für diesen Tipp – lohnt sich mal reinzulesen und ich freu mich auf die Sommerferien, wo das problemlos und stundenlang möglich sein wird! *juchuuu*
Hallo Wolkenfee,
vielen Dank für Deine Kritik!
Freut mich, dass es Dir gefallen hat!
Viele Grüße
Thomas Ays