Auf nach Japan – Junjou Romantica

Nihon ni irasshaimase – Willkommen in Japan!

Auf besonderen Wunsch der Chefin ;-) möchte ich euch heute „Junjou Romantica“ von Shungiku Nakamura vorstellen.

In diesem ziemlich lustigen Manga geht es um Misaki, der nach dem Tod der Eltern bei seinem Bruder Takahiro lebt. Als dieser sich verlobt, will Misaki jedoch nicht im Weg sein und zieht deshalb zu einem Freund Takahiros, dem exzentrischen Schriftsteller Usagi. Misaki findet es dort zunächst ziemlich seltsam, da Usagi einige komische Angewohnheiten hat, und als er herausfindet, dass Usagi Schwulenromane schreibt, weiß er erst mal gar nicht, was er davon halten soll. Dann merkt er jedoch, dass Usagi schon seit Jahren in Takahiro verliebt ist und bekommt fast Mitleid mit ihm, da er weiß, dass sein Bruder Usagis Gefühle nie erwidern wird. Außerdem befürchtet er, sich selbst langsam in Usagi verliebt zu haben.

Außer dieser Geschichte sind im Manga auch die Reihen „Junjou Egoist“ und „Junjou Terrorist“ enthalten, von denen mir vor allem „Junjou Egoist“ fast noch besser gefällt, als die Hauptgeschichte. Hier geht es um Hiroki, einen langjährigen Freund Usagis, der schon seit Ewigkeiten in ihn verliebt ist und langsam erkennen muss, dass er seine Gefühle niemals erwidern wird. Glücklicherweise trifft er auf Nowaki, der nichts unversucht lässt um Hiroki für sich zu gewinnen.

In „Jinjou Terrorist“ geht es wiederum um Miyagi, Hirokis Vorgesetzen, der sich gerade von seiner Frau hat scheiden lassen und nun herausfindet, dass sein Ex-Schwager schon immer in ihn verliebt war.

„Junjou Romantica“ ist nicht der am schönsten gezeichnete Manga, den ich kenne, vor allem die Hände und Füße sehen immer etwas seltsam aus, aber er ist sehr sehr witzig. Zum Bespiel sammelt Usagis Vater Bärenstatuen und ruft immer in völlig unpassenden Situationen an, um zu erzählen, was er sich gerade gekauft hat.

Fazit: Lustig und locker und durchaus einen Blick wert!