Auf nach Japan – Die Welt der Mafia

Nihon ni irasshaimase – Willkommen in Japan!

Vielleicht erinnern sich noch einige an meine Manga – Empfehlungen vor längerer Zeit. Ich freu mich jedenfalls riesig, euch wieder nach Japan mitnehmen zu können!

Heute begeben wir uns mit Ayane Yamanos „Finder“ –Reihe in die Welt der Yakuza, also der japanischen Mafia.

Akihito ist Fotograph bei einer Zeitung und träumt davon, eine richtig große Story zu schreiben. Als er also Asami, ein ranghohes Yakuzamitglied, bei einer Übergabe fotographiert, weiß er zwar nicht ganz genau, was er da eigentlich gerade beobachtet, aber er ist sich sicher, dass es ihm zu seinem Durchbruch und Ansehen in der Journalistenwelt verhelfen wird.

Leider hat Asami Akihito jedoch bemerkt und kidnappt ihn kurzerhand, bevor dieser in seiner Redaktion ankommt.

Mit ziemlich eigenwilligen Methoden – sprich Sex ;-) -  versucht Asami Akihito klarzumachen, dass das Ganze eine Nummer zu groß für ihn ist und er sich aus der ganzen Sache lieber raushalten sollte.

Als Asami ihn dann  freilässt, denkt Akihito jedoch natürlich gar nicht daran, sich von ihm fernzuhalten, schließlich ist er doch der ganz großen Story auf der Spur. Dass er nebenbei eine gewisse Faszination für Asami entwickelt hat und ihn vielleicht sogar sehr gerne wiedersehen würde, gesteht er sich dabei natürlich nicht ein.

So gerät Akihito immer weiter in die Yakuzawelt und spätestens als er von Asamis Erzfeind Feilong entführt wird, wird klar, dass da auch von Asamis Seite weit mehr als nur Besitzdenken ist, das ihn alles daran setzen lässt, Akihito zurückzubekommen.

Dank sehr explizieter Sexszenen, die meistens in die Bondage/SM – Richtung gehen, ist dieser Manga auf jeden Fall nur ab 18 geeignet.

Ich muss sagen, dass die Geschichte etwas langsam ins Rollen kommt, eben wegen besagter Sexszenen, die gerade am Anfang sehr häufig vorkommen, aber in späteren Bänden wird mehr Augenmerk auf die Entwicklung der Charaktere und ihrer Gefühle gelegt und dann wird die Geschichte auch richtig spannend.

Wenn man also nichts gegen sehr detaillierte Sexszenen hat, sollte man in „Finder“ auf jeden Fall mal reinsehen, es lohnt sich schon allein wegen Ayane Yamanos großartigem Zeichenstil.

Fazit: Sicher nicht jedermanns Sache, erwachsene Leser sollten allerdings durchaus einen zweiten Blick riskieren ;-)