Das hab ich mich jedenfalls gefragt, als ich den Titel des Films gelesen hab. Was auch immer man sich unter Krámpack vorstellen mag, aber darauf wäre ich nie gekommen…So nennen es nämlich die beiden Hauptfiguren des Films – zwei Jugendfreunde – wenn sie des Nachtens gemeinschaftlich masturbieren. Wer jetzt denkt: Huch ein schmutziges Wort, sollte besser nicht weiter lesen, denn das war erst der Anfang. *gg*
Aber keine Angst, es geht nicht nur um „das Eine“. Die beiden Jugendlichen verbindet nämlich eine langjährige Freundschaft. Dani, dessen Eltern ein Ferienhaus an der spanischen Küste gehört, hat – wie so oft – seinen Freund Nico eingeladen, dort den Sommer mit ihm zu verbringen und das weites gehend ohne Erwachsene. Sie verbringen die Tage mit Angeln, Kaninchen jagen und Radtouren, manchmal liegen sie aber auch einfach nur faul am Strand rum.
Während einer ihrer Touren treffen sie auf zwei Mädels, die Dani noch von früher kennt. Es ist jedoch nicht er, der hauptsächlich den Kontakt mit ihnen sucht, sondern sein Freund Nico, was Dani ziemlich gegen den Strich geht, wäre er doch viel lieber alleine mit Nico gewesen. Dass seine aufkeimende Eifersucht nicht nur etwas mit rein freundschaftlichen Gefühlen zu tun hatte, merkte er erst etwas später.
Bis dahin spielte Dani das Spiel noch mit und tat so, als wenn er sich auch für das andere Mädel interessieren würde. Wirklich überzeugend war er dabei nicht. *gg*
Trotz allem verbrachten sie die Nächte allein oder besser gesagt zu zweit. Denn sie legten nicht nur bei sich selbst Hand an, sondern auch beim jeweils anderen und *hust* nicht nur Hand…natürlich alles hübsch mit Decken verhüllt.
Während Nico dem ganzen nicht wirklich eine Bedeutung beizumessen scheint und darüber nachdenkt, mit dem Mädel zu schlafen, wird Dani immer klarer, dass er sich zu seinem Freund auch körperlich hingezogen fühlt. Dennoch heuchelt er weiter Interesse an “seinem” Mädel. Er geht sogar soweit, dass er – während sein Freund Nico sich im anderen Zimmer mit seiner Freundin vergnügt – quasi über seine Verabredung herfällt oder es zumindest versucht. *kopfschüttel* Und das obwohl sie vor lauter Alkohol in ihrem Blut nichts mehr mitbekommt.
Das war auch genau der Punkt, an dem ich am liebsten den Film ausgeschaltet hätte. Denn Dani’s Erkenntnis, dass er auf Männer steht oder zumindest etwas für Nico empfindet, hätte man auch irgendwie anders darstellen können.
Aber damit nicht genug…sucht Dani später den Kontakt zu anderen Schwulen und geht sogar mit einem wesentlich älteren Mann nach Hause. Zwar zieht er selbst die Notbremse, bevor es zum Akt kommt, aber immerhin ist er noch minderjährig… Auch wieder so ein Punkt an dem ich den Finger schon über dem Ausschaltknopf schweben hatte.
Und ich glaube, ich hätte die Zeit lieber mit anderen Dingen verbringen sollen, wie diesen Film anzusehen, für mich hat es sich jedenfalls nicht gelohnt. Der reine sexuelle Akt steht zu sehr im Vordergrund und die Gefühle dafür zu sehr im Hintergrund. Ich kann daher nur 2 von 10 Fag Hags vergeben.
(by S)




ich kann mich sehr dunkel daran erinnern, diesen film irgendwann einmal gesehen und mich tierisch gelangweilt zu haben. Ich war sehr froh, diesen film nur ausgeliehen und ihn nicht gekauft zu haben.
Ich würde für diesen film gerade so 1 von 10 Fag Hags geben