Zurück ins Land der aufgehenden Sonne


Nihon ni irasshaimase – Willkommen in Japan!

Oder aber diesmal passender: Willkommen im Weltall! Denn wir befinden uns auf dem Planeten Amoi, der von einem Computer namens Jupiter regiert wird. Dieser hat ein strenges Kastensystem errichtet, das von der Haarfarbe bestimmt wird – je heller die Haare, umso höher der Status. So sind die „Blondies“, wie sie genannt werden, die elitäre Schicht und wurden von Jupiter genetisch verändert, so dass sie besser, klüger, schöner, einfach perfekter als natürlich geborene Menschen sind. Den Blondies ist es verboten, Sex zu haben, weshalb sie sich zu voyeuristischen Zwecken „Pets“ – Teeanager aus den unteren Gesellschaftsschichten- halten, die immer für etwa ein Jahr bei ihnen bleiben.
Soweit zum Setting. Die Geschichte von „Ai no Kusabi“ beginnt damit, dass Riki, der Anführer einer Straßengang in den Slums der Hauptstadt und natürlich schwarzhaarig, dabei erwischt wird, wie er versucht ein Auto zu klauen. Er wird jedoch von Iason gerettet, der nicht nur irgendein Blondie ist, sondern der Mächtigste von allen, der sogar im direkten Kontakt mit Jupiter steht. Und Riki fühlt sich verplichtet, Iason dafür zu bezahlen, kann ihm jedoch nichts außer seinem Körper anbieten.
Iason nimmt an und macht Riki darüber hinaus zu seinem Pet.
So beginnt sich ganz, ganz langsam eine Beziehung zwischen ihnen zu entwickeln und schon bald gibt es in der Stadt erste Gerüchte, da Iason Riki mehr als drei Jahre bei sich hat, dieser eigentlich viel zu alt ist, um ein Pet zu sein, und außerdem vermutet wird, dass Iason das Gesetz gebrochen und mit Riki geschlafen hat (was – ganz nebenbei- der Wahrheit entspricht :zwinker: ).
Auch Rikis bester Freund und ehemaliges Mitglied der Straßengang Guy macht sich inzwischen seine Gedanken und kommt zu dem Schluss, dass Riki niemals freiwillig bei einem Blondie bleiben würde, und so macht er sich auf, um Riki zurückzuholen.
Natürlich passieren nun einige dramatische Sachen, da es weder Iasons Platz in der Gesellschaft, noch Rikis Stolz zulassen, sich ihre Gefühle für einander einzugestehen.
Ich mochte den Anime, auch wenn er stellenweise ziemlich düster, brutal und sehr traurig ist.

Fazit: Sehr sehenswert, allerdings wegen der teilweise schon sehr brutalen Stellen nichts für schwache Nerven und deshalb auch eher in die Erwachsenenkategorie einzuordnen.

(By Wolkenfee)