Die Farbe Gelb. Oder: Neues von der Wolkenfee

Nihon ni irasshaimase – Willkommen in Japan!
Diesmal begeben wir uns mit Makoto Tatenos „Yellow” in die Welt von zwei besonders leckeren Bishonen (jap. für außergewöhnlich hübsche Jungs).
Goh und Taki sind Diebe, die ihre Aufträge vom undurchsichtigen Besitzer des Cafés, über dem sie wohnen, erhalten, und ihre Erfolgsquote liegt selbstredend bei 100%. ;)
So weit, so gut. Probleme gibt es abgesehen von der Gefahr, der sie durch ihren Job dauerhaft ausgesetzt sind, in ihrem Zusammenleben eigentlich „nur” dadurch, dass Goh offen schwul ist und keinen Hehl daraus macht, dass er Taki gerne nicht nur in beruflicher Hinsicht als Partner hätte. Der steht jedoch nur auf Frauen und ist von Gohs „Überfällen” gar nicht begeistert.
Wenn man allerdings genau hinsieht, stellt man fest, dass er es eigentlich genießt, bevor er sich mit Händen und Füßen – oder auch mal einer Waffe – wehrt. Aber das würde er natürlich nie zugeben. ;)
Dann jedoch taucht Gohs Ex-Partner und natürlich auch Ex-Geliebter Kei auf und Taki bemerkt, dass er ziemlich eifersüchtig ist, denn obwohl er sich mit Gohs vielen Männergeschichten bestens arrangieren kann- hat er doch selbst genug Affären- ist so ein Ex-Partner doch etwas ganz anderes.
Nachdem er sich seine (schon lange offensichtlichen *g*)Gefühle also endlich eingestanden hat, kommt den beiden hier jedoch Takis dunkle Vergangenheit, die erklärt warum er sich trotzdem nicht so einfach auf Goh einlassen kann, in die Quere.
Aber Goh wäre nicht Goh, wenn er sich davon abschrecken ließe. :-D

Makoto Tatenos Zeichenstil hat mich von der ersten Seite an begeistert und mit „Yellow” hat sie einen Manga geschaffen, den ich immer wieder gerne lese.

Fazit: Lesenswert! Action, Drama und verliebte Jungs – was will man mehr? ;-)

(By Wolkenfee)