Hara kommentiert – „Unter dem Verrätermond“ oder tadaaaaaa, Band drei!

Nachdem ich hier schon Band eins und zwei der „Schattengilde”-Reihe kommentiert habe, heute mal zu Band drei!

Wie die beiden ersten Bände ist auch dieses ein in sich abgeschlossenes Buch, die Handlung ist aber trotzdem mit den vorherigen Bänden verflochten…
Im Gegensatz zu „Der Gott der Dunkelheit” geht es in „Unter dem Verrätermond” weniger um offenen Krieg und Gewalt, sondern wieder um Verschwörungen, Intrigen und (natürlich, wie der Name schon sagt ;) ) um Verrat.

Während Alec und Seregil sich nach den Ereignissen von Band zwei für zwei Jahre in ein selbst auferlegtes Exil zurückgezogen haben, geht der, in den vorherigen Büchern angefangene, Krieg weiter.

Am Anfang des dritten Bandes werden die beiden von Gesandten der Königin aufgesucht.
Diese fürchtet, den Krieg nicht alleine gewinnen zu können und erhofft sich Hilfe von Seregils Heimatland – dem Land, aus dem er vor vielen Jahren verbannt wurde, wegen Verrats und einem Mord, den er begangen hat als er kaum mehr als ein Kind war.

Trotzdem beschließt Seregil, auf Wunsch der Königin, ihre Gesandten nach Aurënien zu begleiten.
Alec geht mit ihm (genau wie Beka, die durch ihren Soldatendienst dazu verpflichtet ist und Prinzessin Klia… auf die Alec anfänglich ein bisschen stand! ;) ).
Sie stoßen auf ein Geflecht von Verschwörungen und Verrat, aber auch altem Hass gegen Seregil… sowie seiner geliebten Familie, die er seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen hatte…

Bald entdecken die beiden, dass nicht jeder auf der Seite ihrer Königin steht – und Alec erfährt einiges über seine eigene aber auch über Seregils Vergangenheit, über das lange niemand mehr gesprochen hatte…

Neben der, wirklich spannenden, Handlung des Buches geht es auch weiterhin um die Beziehung zwischen Alec und Seregil, die sich inzwischen gefestigt hat. Die beiden haben endlich zueinander gefunden und leben auch offiziell als Paar (und ja, da gibt es so ein paar Szenen… *hust* :oops: )…
Obwohl Alec seine Beziehung zu Seregil vor anderen oft noch etwas peinlich ist, ist klar, dass die beiden sich lieben und glücklich miteinander sind.

Schön fand ich auch die, zwar eher unwichtige aber niedliche, Liebesgeschichte zwischen Beka und einem Mann namens Nyal, bei dem man auch nie so genau weiß, ob ihm wirklich zu trauen ist…
Aber wie immer in der Schattengilde ist alles am Ende völlig anders als gedacht (und der liebe Leser ärgert sich, dass er nicht von Anfang an drauf gekommen ist, weil alles eigentlich total offensichtlich war… im Nachhinein betrachtet! ;) )

Alles in allem ist Band drei mal wieder ein absolut geniales Buch – auch wenn es meiner Meinung nach im Gegensatz zu seinen Vorgängern etwas abfällt!

Fazit:
Wie alle Bücher absolut genial, wenn auch nicht ganz so gut wie Band zwei!

(by H)